PASCAL ERB | Surface Book – Traum Setup 2016
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Surface Book – Traum Setup 2016

Vor einem Monat wollte ich meinen Arbeitsplatz wieder einmal auf den neusten Stand bringen. Schon länger war ich auf der Suche nach einem Laptop der meine Erwartungen erfüllt, fündig wurde ich aber nie. Ich wollte einen Laptop mit Power und einem schönen Design. Wieso also kein MacBook? Naja, mit Apple konnte ich mich einfach nie identifizieren und ich war schon immer ein Fan von Windows. Im letzen Oktober stellte Microsoft das Surface Book vor und ich war hin und weg. Das Design perfekt, schneller als ein MacBook Pro und man kann den Bildschirm von der Tastatur abdocken! Zu schön um wahr zu sein?

Alltagsgebrauch
Vor einem Monat wurde mein Surface Book geliefert. Ich entschied mich für das Surface Book mit i7 256 SSD und 8GB RAM zum Preis von 2349 Fr. Ich brauchte einen Laptop mit ordentlich Leistung um meine Bilder unterwegs zu bearbeiten und Videos zu schneiden. Der Einstiegs Preis  liegt zur Zeit bei 1699 Fr. Durchaus ein stolzer Preis. Dafür bekommt man jedoch einen Laptop der perfekt verarbeitet ist und einiges an Power und Funktionen mit sich bringt. Etwas vergleichbares findet man auf dem Markt zur Zeit nicht.

Ich lege grossen Wert auf schlichtes und edles Design. Bis jetzt habe ich dies nur bei der Surface Reihe entdeckt. Vielleicht noch ein Asus Zenbook, aber das Surface Book spielt doch in einer anderen Liga. Durch die Dynamic Fulcrum Hinge Vorrichtung lässt sich das Gerät zuklappen wie ein Buch. Das Scharnier ist gewöhnungsbedürftig, gibt dem Surface Book aber einen tollen Wiedererkennungswert. Es ist schlicht gehalten und fügt sich perfekt in mein aufgeräumtes Computer Setup. Mit zwei USB 3.0, einem Mini-Displayport und einem SD Card Leser bekommt man alle Schnittstellen die man braucht. Ich liebe den SD Karten Leser, da ich so meine Bilder und Videos in Höchstgeschwindigkeit auf meinen Laptop bekomme ohne ein Kabel dabei zu haben. Der Audio Anschluss ist im Bildschirm (Tablet) integriert.

Seit einem Monat habe ich das Surface jetzt auf Ausdauer und Leistung getestet. Die erste Woche war eher enttäuschend. Ich hatte oft Systemabstürze und Bildschirm-flackern. Mit Hilfe des Supports von Microsoft konnte ich das Problem jedoch beheben. Seitdem läuft es wie ich es mir erhofft habe. Das Multitouch Trackpad eignet sich perfekt zum surfen und beherrscht einige nützliche Gesten, die man auch vom Smartphone her kennt. Um schnell eine Notiz zu machen liefert Microsoft den Surface Pen mit. Mit einem Knopfdruck öffnet sich OneNote oder eine Applikation nach Wahl und man kann anfangen zu schreiben. (Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt einen weiteren Eintrag dazu machen.)

Ich habe einen 256GB SSD Speicher, was sehr knapp ist. Da ich alleine auf OneDrive über 500GB an Daten habe, kann ich mein OneDrive nicht mit dem Surface synchronisieren. Deswegen habe ich mir noch eine LaCie Rugged Raid Festplatte mit 4 Terrabyte Speicherplatz und einem USB 3.0 Anschluss bestellt. Somit besitze ich immer genügen Speicher mit einer super Geschwindigkeit, egal wo ich bin.

Die Akkulaufzeit ist phänomenal! Ich kann mit gutem Gewissen ohne Ladegerät aus dem Haus gehen, da der Akku 8-12h hält. Alltagstauglich ist das Surface Book ebenfalls. Für Arbeiten wie Microsoft Office oder einfach zum surfen, ist das Surface Book sicherlich unterfordert. Was wirklich spannend ist, kann es auch mit grosser Grafik Anforderungen umgehen?

Foto und Video Bearbeitung:
Die etwas teureren Surface Books haben einen zusätzlichen GPU (Grafik Prozessor) unter der Tastatur eingebaut. Somit ist es auch in der Lage, grössere Grafikprogramme laufen zu lassen. Ich arbeite sehr viel mit Adobe Lightroom, Photoshop und Premiere. Das war auch der Hauptgrund wieso ich mir ein Surface gekauft habe. Ich habe einen super Computer zu Hause, wollte aber auch Unterwegs arbeiten können. Nun die Frage, kann das Surface mithalten?  Meine Antwort: Auf jeden Fall! Seit nun zwei Wochen arbeite ich nur noch mit dem Surface Book und meine Power Maschine unter dem Tisch läuft nur noch wenn ich Animationen erstelle, die sehr viel Rechenleistung brauchen. Bilder bearbeiten, Kurzfilme schneiden und diese rendern ist kein Problem für das Surface. Wirklich beeindruckend was in einem solch kleinen Gerät platz hat. Einziger Minus Punkt, der Lüfter ist wirklich laut und das Teil kann extrem heiss werden.

Ach ja fast vergessen, am Surface Book habe ich sogar einen 4K Bildschirm angehängt der auf 60 Herz läuft. Der braucht noch extra Grafikleistung aber das stört das Surface nicht im geringsten!

TABLET MODE

Erstens: Das abdocken des Bildschirm funktioniert problemlos, nicht wie in anderen Blogs beschrieben. Wichtig ist, falls ihr euch ein Surface kauft, auspacken, updaten und ihr werdet keine Probleme haben. Den Tablet Mode benütze ich lediglich um auf dem Sofa zu surfen oder um Zeitschriften zu lesen.  Das Tablet liegt super in der Hand und ist mit seinen 730 Gram auch nicht zu schwer. Aber wie gesagt, ich bin nicht wirklich ein App Fan. Wieso eine App benützen, wenn ich richtige Programme und einen 13 Zoll Bildschirm habe? Apps sind was für kleine Bildschirme und Geräte ohne Power. Die einzigen Apps die ich benütze sind Kindle, Zinio und der Zeit Killer Nummer Eins Netflix.

SURFACE DOCK
Um meinen Arbeitsplatz möglichst Kabelfrei zu halten, kaufte ich mir gleich noch die Surface Dock. Mit der Dock erhält man vier weitere USB 3.0 Anschlüsse und Zwei Mini-Displayports. Seit neustem Unterstützt diese auch zwei 4K Bildschirme mit 60 Herz. Das an und abdocken erfolgt über ein magnetisches Kabel und funktioniert einwandfrei.
FAZIT

Das Surface Book hat meinen Desktop nahezu ersetzt und ist nun mein täglicher Begleiter. Seit ich das Surface Book habe, bin ich viel produktiver und kann es nur empfehlen. Egal ob eine Präsentation in Zug anpassen, meinen nächsten Blog Eintrag schreiben oder noch schnell ein paar Anpassungen bei einem Bild vornehmen. Alles kein Problem und es macht echt Spass mit diesem Gerät zu arbeiten. Ich würde es definitiv wieder kaufen und wenn es dann mal eine 1TB Version gibt, werde ich es sicherlich eintauschen. Die 256GB Platte ist das einzig negative was ich gefunden habe. Aber für die meisten wird es sicherlich reichen. Wenn du noch weitere Fragen zum Surface Book hast, schreib es unten in die Kommentare.

Design0

Display0

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Pascal Erb

info@pascalerb.com
2 Comments
  • Martin Felder

    29. April 2016 at 10:34 Antworten

    Danke für den interessanten Bericht. Ich stand vor ein paar Wochen vor der gleichen Entscheidung. Ich wollte meinen Desktop Rechner ersetzen und meine Bilder mobil bearbeiten. Da ich beruflich schon mit dem Surface Book zu tun habe (Client Engineer SCCM) kannte ich das Gerät schon und konnte die Verarbeitungsqualität und die Qualität des Bildschirms vorher begutachten..

    Gegen das Surface Book sprach für mich der Preis, dass ich das Display nicht stufenlos aufklappen kann und dass ich das Gerät aufrüsten kann. Daher habe ich mich für das Dell XPS 15 entschieden. Mit dem 4 K Bildschirm, welcher auch 98% Adobe RGB unterstützt und der Möglichkeit die SSD und RAM aufzurüsten, bin ich sehr glücklich. Ich habe schon die System SSD durch eine M.2 SSD mit 256 GB ersetzt und da ich das Modell mit einer zusätzlichen HDD gekauft habe, konnte ich meine 1 TB SSD des Desktop Rechners auch noch gleich weiter gebrauchen.

    Ich habe subjektiv das Gefühl, mehr für mein Geld bekommen zu haben beim XPS15 als dies beim Surface Book der Fall gewesen wäre. Als Tablet auf dem Sofa benutze ich mein Surface Pro 3 😀 mit dem ich sehr zufrieden bin.

    • Pascal Erb

      29. April 2016 at 13:50 Antworten

      Hallo Martin, danke für dein Feedback. Der Preis ist schon stolz aber man kauft sich halt damit auch ein Designer Stück 😉 Als Microsoft Fan nimmt man doch gerne mal ein paar Scheine mehr in die Hand. Den Kauf vom Dell XPS 15 kann ich verstehen, sicherlich auch ein super Gerät.
      Aber aufrüsten wollte ich nicht mehr, einfach ein Gerät das läuft ohne das ich was machen muss 🙂 Zum *basteln“ (Ich weiss wir basteln nicht aber ein besseres Wort fällt mir nicht ein) habe ich meinen Desktop PC. Was mir sehr gefällt ist, dass ich nun ein Gerät für alles habe und nicht noch ein weiteres Tablet brauche. Mein HP Slate 7 ist nun im Bücherregal 😉
      Grüsse Pascal

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