PASCAL ERB | Vom iPhone 6 zum Huawei Mate 9
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Vom iPhone 6 zum Huawei Mate 9

Vor zwei Wochen fragte ich Huawei an, ob sie mir ein P9 zum testen senden, da ich mit meinem iPhone nicht zufrieden war. Ein paar Tage später war das P9 in meinem Briefkasten. Wie mir das Huawei P9 gefallen hat und ob ich doch wieder zurück zum iPhone wechselte, möchte ich in diesem Blog schreiben.

Nach etwa einer Stunde war das Huawei P9 eingerichtet. Da ich schon mal ein Android Telefon hatte, meine Kontakte und Kalender Einträge sowieso mit Microsoft Outlook organisiere, ging die Migration extrem flott.

Design

Das P9 ist ein Flaggschiff in jeder Hinsicht, sogar der Preis ist unschlagbar. In der Schweiz kostet dieses Smartphone 450 Fr, einiges weniger als das Samsung Galaxy S7, weniger als LG G5 und viel weniger als das HTC 10. Trotz dem günstigen Preis lässt die Qualität nicht nach. Das Design kann durchaus überzeugen und die Verarbeitung ist grandios. Rein in Bezug auf Ergonomie, ist es mein Lieblingstelefon. Jeder Knopf ist am richtigen Ort und man kann es gut mit einer Hand bedienen.

Das schlanke 6,95 mm Smartphone liegt gut in der Hand, auch wenn man immer wieder Angst hat, dass es aus der Hand rutscht. Auf der Rückseite findet man einen Fingerpringtsensor der – entschuldige mich, verdammt schnell ist. Finger drauf und schon ist man drin. Oberhalb des Sensor findet man zwei Kameras, eine Monochrom Kamera und eine RGB Kamera (12 Megapixel). Das ganze ist in einem Aluminium-Unibody umhüllt und fühlt sich extrem hochwertig an. Die Seiten sind leicht abgerundet und fördern so den Tragekomfort.  Der USB-C Port an der Unterseite lädt das Huawei schnell und man hat sogar einen Kopfhörer Anschluss. Obwohl ich diesen nie verwende, ist es sicherlich für einige wertvoll.

Display

Der grösste Kompromiss, den man eingehen muss, ist in der 5.2-Zoll 1080p IPS LCD. Ich hätte mir da gerne einen Hochauflösenden Bildschirm gewünscht. Natürlich braucht man keinen QHD Display für den Alltag aber das könnte sich ändern, sobald mehr mobile VR-Inhalte kommen – aber für die allgemeine Smartphone-Nutzung,  ist das P9-Display völlig ausreichend.

SD  und Batterie

Huawei hält Schritt mit seiner Konkurrenz, indem sie die Speichererweiterungsfähigkeit über microSD Karte anbieten – der Schlitz sitzt im gleichen Behälter wie die Nano-SIM Karte. Darunter liegt eine 3.000mAh Batterie, die einem genügend Power für einen Tag gibt. Viele schreiben, dass die Batterie nicht so lange hält. Fairer Weise muss ich sagen, dass ich mein iPhone alle 5h laden musste. Somit ist für mich schon Luxus wenn es mir durch den Tag reicht und das tut es ohne Probleme. Ich bin ein ultrapower User, somit wird es für die meisten mehr als einen Tag reichen.

Kamera

Meine Gefühle gegenüber Huawei’s Dual-Kamera-System schwankten von totaler Enttäuschung bis extremer Begeisterung. Wenn man genügen Licht hat, stellt es meiner Meinung nach jede Smartphone Kamera in den Schatten. Bessere Portraits als mit dem Huawei bekomme ich nur mit meiner Systemkamera hin. Dank den beiden Kameras bekommt man einen tollen Bokeh Effekt hin.

Wie es funktioniert, ist eigentlich ganz einfach: die beiden hinteren Kameras feuern gleichzeitig ab, mit der einen Kamera ein normales Farbenbild  und mit der anderen ein Schwarzweiss-Foto. Weil die Monochrom Kamera keinen Farbfilter hat, kann der letztere Sensor doppelt so viel Licht absorbieren und liefert somit nützliche Kontrastinformationen, die in das 12-Megapixel-RGB-Bild integriert werden. Dies manifestiert sich mit einigen extrem scharfen und rauschlosen Nahaufnahmen. Die Kameras wurden zusammen mit Leica produziert und man muss sagen das Kamera-System liefert überdurchschnittliche Ergebnisse. Zwei Beispiele:

Was ich an der P9-Kamera nicht mag, ist ihre Inkonsistenz. Manchmal bekomme ich ein Foto, das mich an seiner Präzision staunen lässt, aber bei anderen Gelegenheiten werde ich von der Kamera von Mittelmässigkeit begrüsst. Huawei ist nicht scheu, um Bildrauschen mit Hilfe von Unschärfe und Nachbearbeitung zu verdecken. Ich mag die Art und Weise, wie das Unternehmen seine Bildverarbeitung entwickelt hat; Ich glaube gerade, dass andere diesen Trick besser machen als Huawei. Apple halten mehr Details und vor allen der „Facetune“ Effekt ist lächerlich. In China kommt das sicher super an aber in der EU Version könnte man diesen weglassen. Ich betrachte die P9-Kamera als „gut genug“ und kann mit dem neusten iPhone mithalten.

EMUI (Huawei Android Launcher)

Ich machs kurz, ich mag das EMUI auf dem P9 nicht. Das Design  ist nicht durchgängig und für mich zu verspielt. Ich bin mehr ein Fan von Simple Design. Somit hab ich mir schon nach einem Tag den Nova Launcher heruntergeladen. Somit hab ich das Design des Google Pixel. Ich muss aber sagen, Android läuft super und es ist alles extrem schnell. Sogar mit einem 3rd Party Launcher. Schneller geht es wahrscheinlich nicht mehr.

Fazit:

Kurz gesagt, ich bin begeistert vom Huawei P9 und kann es nur empfehlen. Ich ging sogar noch einen Schritt weiter und hab mir das Huawei Mate 9 gekauft. Dies ist das Pendant zum iPhone 7Plus oder Galaxy Explosiv Note 7. Wahrscheindlich das beste Phablet auf dem Markt.  Der Akku ist noch grösser und somit habe ich endlich ein Smartphone das mich länger als einen Tag begleitet. Zurück zum iPhone gehe ich vorerst nicht. Ich sage vorerst, weil ich immer wieder einen Grund fand, zurück zum iPhone zu gehen. Aber zur Zeit ist das Huawei Mate 9 das beste Smartphone auf dem Markt und es hat alles was man braucht. Ich kann die Arbeit von Huawei nur loben und freue mich schon, was im 2017 vorgestellt wird.

Falls euch ein Review vom Huawei Mate 9 interessiert, schreibt es doch in die Kommentare.

Pascal Erb

info@pascalerb.com
3 Comments
  • Thomas

    11. Januar 2017 at 1:00 Antworten

    Warum warst du denn mit dem iPhone unzufrieden und welche Kalender App nutzt du auf dem Android Handy mit Outlook?

    • Pascal Erb

      11. Januar 2017 at 14:44 Antworten

      Hauptgrund war, das die Kamera einfach nicht mehr das lieferte was ich von einer Smartphone Kamera erwarte. Die Portrait Funktion des iPhone 7 Plus ist nicht wirklich das wahre. Die Akkulaufzeit – ich kam nicht durch den Tag. Plus der Preis. Für die hälfte des Preis bekam ich ein Huawei Mate 9. Ich habe einen grösseren Display und mehr Möglichkeiten mein Telefon so zu gestalten wie es mir gefällt. Als Kalender App verwende ich einfach die Outlook App plus synchronisiere ich meine Kalender Einträge mit einem Tool von Outlook nach GMail. So bin ich total unabhängig welches Device ich benutze.

  • Thomas

    16. Januar 2017 at 10:46 Antworten

    Ich hatte ein Jahr lang Android und das waren mir zu viele Kompromisse. Für vieles benötigt man eine extra App. Vor allem für einen anständigen Kalender, Kontakte und E-Mail und die Synchronisierung mit Outlook. Beim iPhone und selbst beim Windows Phone hat man alles an Board. Allgemein lässt die App Qualität bei Android zu wünschen übrig 🙁

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